Tagesgeldkonto: Zinsen Tagesgeld

13.03.11

Ein Tagesgeldkonto eignet sich gut für die kurzfristige Anlage von Geldern, aber auch für das Ansparen von regelmäßigen Beträgen. Da beim Tagesgeldkonto keine Kündigungsfristen beachtet werden müssen, kann der Inhaber das Geld täglich wieder abrufen und auf sein Konto zurückbuchen lassen.

Tagesgeldkonten bei Direktbanken

Die besten Zinsen für Tagesgelder erhalten Sparer bei Direkt- und Internetbanken. Mit einem Tagesgeldvergleich lassen sich die aktuellen Top-Angebote leicht finden. Der Eröffnungsantrag kann direkt über die Homepage der jeweiligen Bank gestellt werden. Viele Banken ziehen den gewählten Anlagebetrag im Rahmen der Kontoeröffnung per Lastschrift ein. Das Geld kann aber auch später noch überwiesen werden, denn einen Mindestanlagebetrag gibt es meistens nicht.

Variable Verzinsung

Die Guthabenszinsen sind in der Regel variabel. Theoretisch kann die Bank den Zinssatz bei einer Änderung der allgemeinen Zinslage ändern. In der Praxis halten die Banken die Tagesgeldzinsen aber über einen längeren Zeitraum konstant. Garantierte Zinsen bieten einige Finanzinstitute für Neukunden, wenn sie zum ersten Mal ein Tagesgeldkonto bei der Bank eröffnen. Die Zinsen sind dann für einen Zeitraum von drei oder sechs Monaten fix. Danach gelten die normalen Tagesgeldkonditionen für Bestands-Tagesgeldkonten.

Alle Buchungen über ein Referenzkonto

Beim Tagesgeld werden alle Buchungen über ein Girokonto abgewickelt, das als Referenzkonto bezeichnet wird. Meistens wird das bestehende Girokonto, egal bei welcher Bank, als Referenzkonto benannt. Einige Banken bieten aber auch die Eröffnung eines kostenlosen Girokontos im Rahmen der Eröffnung des Tagesgeldkontos an. Die Kontoführung des Tagesgeldkontos ist bei fast allen Banken gebührenfrei. Monatlich oder einmal im Vierteljahr wird auch ein Kontoauszug per Post zugeschickt oder online bereitgestellt, der über alle Buchungen und Zinszahlungen informiert.

Tagesgeldkonten sind sicher

Eine Anlage von Geld auf dem Tagesgeldkonto ist für Sparer besonders sicher. Es gibt kein Risiko einer Kurs- oder Währungsschwankung und in Deutschland sind die Einlagen über die Sicherungsfonds der Bank sehr gut abgesichert. Gleichzeitig gilt die gesetzliche Haftung bis zu 100.000 Euro.